Artikel mit dem Tag ‘Tipps&Tricks’

Es gibt Kuchen

Mittwoch, März 16th, 2011

Premiere: Ein Kuchenrezept von mir. Noch eine Premiere: Ich habe es noch nie ausprobiert und getestet bevor ich es verbreite. Uuuuund noch eine Premiere: Es gibt diesen Kuchen (noch) gar nicht, es ist ein theoretisches Rezept, entstanden, herangereift und vollendet in meinem kleinen Kopf. Angefangen hat es mit einem kleinen Scherz der schnell zu einem leckeren Hirngespinst herangewachsen ist. Da es sich nur um ein „theoretisches“ Rezept handelt gibt es keine Mengenangaben, keine Zeitangaben und auch keine Garantie ob es funktioniert und/oder schmeckt. Aber es klingt verdammt lecker.

Der Boden
Der Boden besteht in diesem Traum aus Schokokeksen. Diese müssen zerbröselt werden. Dazu füllt man sie am Besten in einen Gefrierbeutel und nutzt ein Nudelholz oder eine Flasche zum zerkleinern. Keine Angst, es ist besser die Stückchen werden zu klein als dass sie die einzelnen Brocken noch zu groß sind. Nur so kann der Boden nachher genügend Flüssigkeit aufnehmen.
Die Kekskrümel in eine Schüssel geben und mit etwas zerlassener Butter (oder einem veganen Ersatzfett) zu einer teigähnlichen Masse vermengen. Diese nun in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und einen gleichmäßigen Boden formen. Dieser sollte ca. 1,5cm bis 2cm dick sein und mit einem Löffel angedrückt werden. Am besten sorgt man dafür dass der Boden am Rand ca. 0,5 cm höher ist. Den Boden in den Kühlschrank stellen.

Das Topping
Für eine normale Springform braucht man wahrscheinlich ca. 500g Erdbeeren. Diese sollten schön rot und süß aber noch recht fest sein. Die Beeren halbieren und in eine Schüssel geben. Mit etwas Zucker, dem Mark einer halben Vanillieschote und einem Schuss Lavendelblütensirup vermengen. Ca. 20 min durchziehen lassen.
Danach die Erdbeerhälften auf dem (kalten) Boden verteilen. Den Saft aufbewahren, er wird später noch gebraucht. Dabei auf eine schöne Optik achten. Nach Wunsch können die Erdbeeren noch mit rotem Tortenguss fixiert werden. Bei der Zubereitung von diesem ebenfalls etwas Wasser durch Lavendelblütensirup ersetzen. Gegebenenfalls den Tortenguss im Kühlschrank fest werden lassen.

(Meiner Meinung nach sollte dieser Kuchen auch ohne Tortenguss funktionieren, gerade die Vegetarier und Veganer dürfte dies interessieren.)

Nun noch einen halben Becher Mascarpone mit etwa einem halben Becher süßer Sahne und etwas Puderzucker zu einer dicken Masse verrühren, welche nicht zu flüssig sein darf. Diese gleichmäßig auf den Erdbeeren verteilen. Abschließend den übrigen Erdbeersaft mit Puderzucker und etwas Zitronensaft verrühren und damit das Mascarpone-Topping verzieren.

ErdbeerenCookiesCream

Lecker? Das zeigt die Praxis!

Und, wer probiert diesen Kuchen mal aus und berichtet darüber? Theoretisch kochen macht auf jeden Fall schon mal Spaß, da man sich intensiv mit den zu erwartenden Geschmacks(kombinationen) auseinandersetzen muss. Diesen Kuchen würde ich aber jetzt gerne auch praktisch zubereiten und vor allem essen.

In diesem Sinne, wohl bekommt’s, D.

Bildnachweis:
Mascarpone,Erbeeren,Cookie