Artikel mit dem Tag ‘So nebenbei’

Erzähl es mir: Dein Song 2010

Dienstag, Dezember 7th, 2010

Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.

– Yehudi Menuhin

Welcher Song, welche Melodie ist Deine ganz persönliche Begleitung 2010 gewesen oder spricht Dir aus der Seele wenn Du das Jahr zusammenfassen willst? Welches Lied passt wie „Arsch auf Eimer“ egal ob in guter oder schlechter Hinsicht. Bei welchem Song denkst Du „Ja, so ist es“? Und vor allem: Wieso?

Dein Song 2010

Erzähl es mir, ich bin gespannt! Ich werde die Antworten hier (Kommentare), bei Twitter (@zollstocker mit #FdT) oder auch per Email sammeln und hier bekannt geben. Vielleicht findet der ein oder andere noch einen musikalischen (Geheim)-Tipp? (Der Song muss natürlich nicht selbst auch aus dem Jahr 2010 sein!)

Mein Song des Jahres 2010 ist übrigens:

This aint a love song – Scouting for girls.

In diesem Sinne, schlechte Menschen kennen keine Lieder, D.

Antworten bisher:
@KDEvent: Lemon Tree – Fool`s Garden (via Twitter)
@bindermichi : Land of Confusion –  Disturbed (via Twitter)
@KoebesJacob: Viva las Vegas – Elvis Presley (via Twitter)
@frankenhexe: Geboren um zu leben – Unheilig (via Twitter, geschützt)
@arithmetix: Meet me halfway – Haste the day (via Twitter)
@ModernStoic: The Good Old Days – The Libertines (via Twitter)
@Sylinga: An Deiner Seite – Unheilig (Kommentar)
@soophie: Jungle Drum – Emiliana Torrini (via Twitter, geschützt)
@pinkyohnebrain: Flirted With You All My Life – Vic Chesnutt (via Twitter)
Eva R. : Anything goes – AC/DC // This aint a lovesong – Scouting for girls (Kommentar/via Facebook)
@mudelpuetze: Love Song und Raise your Glass  – P!NK (via Twitter)
@sturmhoehe25: Was haben wir gesucht – Annett Louisan (Kommentar)
@Ms_TiaTia: Unthinkable – Alicia Keys (via Twitter)
@Christhulhu: Der Himmel soll warten –  Sido feat.  Adel Tawil (via Twitter)
@dampfbuchtel: Happy – Tracy Chapman (via Twitter)
@nellenfux: Wenn das Liebe ist – Glashaus (via Twitter)
@_einfach_ich: Fields of Gold – Eva Cassidy (via Twitter)
Ellen Gross: This aint a lovesong – Scouting for girls (via facebook)
@Skippergroupie: Where is my mind – Placebo (via Twitter)

UPDATE:
Alle bisherigen Antworten kann man sich jetzt auch in einer YouTube-Playlist anhören/ansehen:

…oder hier der Link: Direkt zur Playliste

Buchverlosung – Gewinner

Montag, Oktober 11th, 2010

Ich habe ja noch das Buch zu vergeben. Und so schaut es nun aus. Nachdem bei dieser Verlosung 57! Personen teilgenommen haben, die meisten über Twitter, aber auch Kommentare und Emails sind eingegangen, bin ich heute zur Tat geschritten und habe einen Gewinner / eine Gewinnerin ermittelt. Auch dieses Mal habe ich mich vollkommen neutral verhalten und einer automatisch erstellten Zufallszahl das Feld überlassen. Mit diesem Ergebnis:

Der(!) Gewinner des Buches

„Mein täglicher Spaziergang durch das Universum“ von Chet Raymo
ist der Twitterer @patrickbrumm. Herzlichen Glückwunsch Patrick!

Sektgläser in der Seitenansicht

Herzlichen Glückwunsch

Allen anderen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön und mehr Glück beim nächsten Mal. Wobei eine Sache wäre da noch: Einige Teilnehmer sind mir doch sehr „unangenehm“ aufgefallen. Gerade über Twitter haben viele „Personen“ teilgenommen deren Accounts sehr neu waren, die nur 10 Tweets hatten, die alle Gewinnspiele beackern u.ä. Natürlich waren diese Teilnehmer auch mit im Lostopf, aber bei der nächsten Verlosung werde ich mir etwas überlegen um es solchen Teilnehmern zumindest schwerer zu machen.

Nun aber erstmal viel Spaß an Patrick und
In diesem Sinne, ein neues Spiel kommt bestimmt, D.

Es gibt wieder was zu gewinnen

Dienstag, Oktober 5th, 2010

Es ist wieder soweit: Ich verlose ein weiteres Mal ein nettes, kleines Buch.
Nachdem es beim letzten Mal ein Roman war, ist dieses Mal ein Sachbuch an der Reihe. Wenn man es denn so nennen mag. Eigentlich ist es viel mehr als das. Auf jeden Fall ist es eines meiner Lieblingsbücher und ich freue mich sehr darüber es jetzt an dieser Stelle verlosen zu können. Es handelt sich um das Buch

Abbildung des Preises der Verlosung

Spaziergang

„Mein täglicher Spaziergang durch das Universum“ von Chet Raymo.

In dem Buch zeigt der Physiker Chet Raymo bildhaft die Vielfalt der Natur anhand seines täglichen Fußwegs von seinem Heim zu seiner Arbeit. Dabei bringt er spielerisch selbst scheinbar unbedeutende Nichtigkeiten in einen großen, nahezu kosmischen Zusammenhang.  Nach der Lektüre wird der Leser wahrscheinlich einen erweiterten Blick für die kleinen und großen Zusammenhänge in der Welt haben. Auf jeden Fall wird es sich sicherlich nicht bei der Lektüre langweilen. Mir hat es sehr gut gefallen und ich bin sicher so kann es jedem Leser gehen. Es ist gebunden und hat noch seinen Schutzumschlag. Eine kleine Widmung wird sicher auch ihren Weg hinein ins Buch finden.

Auch dieses Mal ist das Gewinnen sehr einfach:

1. Folgt mir bei Twitter wo man mich als zollstocker kennt (ziemlich einfach)
2. Postet
„Dieses Mal möchte ich @zollstocker s Buch gewinnen, Du auch? http://bit.ly/9RP1By“
(ohne Anführungszeichen)
3. Daumen drücken! Am Sonntag (10.10.2010, 23:59 Uhr) ist Einsendeschluss. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

Natürlich kann auch ohne Twitter teilgenommen werden. Dann einfach hier einen kurzen Kommentar hinterlassen.
Jeder Teilnehmer wird nur einmal gezählt. Allen viel Glück, viel Spaß und überhaupt.

In diesem Sinne, toi toi toi – die Zweite, D.

Mal eben so nebenher

Mittwoch, Februar 6th, 2008

In einer Werbepause gefunden.
Damals bei NEON eingestellt.
Jetzt hier:

Als im Februar 2003 die Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verunglückte kamen alle sieben Astronauten an Bord ums Leben, und das bemannte Raumfahrtprogramm der NASA wurde einmal mehr in Frage gestellt. Von veralteten Maschinen war die Rede und unzureichender Sicherheit.
Das Resultat war, daß die alten Damen der Raumfahrt, die Space Shuttles, erst einmal am Boden blieben und ordentlich überholt werden sollten. Kommissionen wurden gebildet, Fehlerquellen gesucht, Verbesserungen entwickelt und manch einer sah das Programm bereits als beendet an.

Jetzt, nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit sind 12 der 15 größten Sicherheitsprobleme behoben, wenn auch nur durch Modifikationen und Behelfslösungen, und das Schwesterschiff Discovery soll am Mittwoch, den 13.7., vom Weltraumhafen Cape Canaveral aus in Richtung ISS starten. Selbst im Vorfeld auftauchende Mängel scheinen diesen Start nicht mehr zu gefährden, so wie die am Dienstag aufgetretenen kleineren Schäden am Hitzeschild – eben solche Schäden gelten als Ursache der Columbia-Katasrophe – wurden in höchster Eile ausgebessert und nun stehen nach offiziellen Angaben alle Zeichen auf „GO“, solange das Wetter mitspielt.

Doch wofür das alles? Kritiker behaupten immer wieder gerne, die ganze Idee „Space Shuttle“ wäre überholt, selbst die Raumfahrt an sich sollte, berücksichtigt man die Probleme unserer Welt, ruhen und das Geld in andere Projekte fließen. Sicher, in die Raumfahrtprogrammen von NASA und ESA werden Unsummen an Geld investiert, ob bemannt oder unbemannt, aber wie ist es mit den Erkenntnissen die wir daraus gewinnen können? Überwiegen diese nicht, kann man deren Wert überhaupt vergleichen?
Die Projekte der Raumfahrt, sind solche mit unglaublichen Missionszielen und unvorstellbaren Zahlen, die eigentlich direkt aus einem Roman von Jules Verne entsprungen sein könnten. Da werden Kometen in 134 Millionen Kilometern Entfernung mit „Projektilen“ beschossen um kosmischen Staub zu untersuchen, Missionen zu fremden Planeten unternommen, und gerade vor ein paar Wochen hat die Raumsonde Voyager 1 die Grenzen unseres Sonnensystems erreicht und befindet sich jetzt in ca. 14 Milliarden Kilometern Entfernung zu unserer Sonne. Kein anderes von Menschen gebautes Objekt ist je weiter entfernt gewesen. Und auch die bemannten Missionen der NASA sind mehr als nur ein Prestige-Objekt der USA, bedenkt man das gemeinschaftliche Projekte wie die ISS oder das Hubble-Teleskop maßgeblich von den Space Shuttles abhängen.

So bleibt bei mir am Ende der Gedanke, daß die Raumfahrt ein gutes Beispiel dafür ist, daß Menschen Grenzen durchbrechen können, seien es nun technische Grenzen oder Grenzen zwischen den Menschen. Viele der Projekte sind internationale Kooperationen und die gewonnenen Erkenntnisse werden allen Menschen Einblick in das All und vielleicht auch die Entstehung des Lebens ermöglichen. Und dann eines Tages vielleicht wird es irgendwo eine berechtigte Hoffnung geben, das wir uns nicht gegenseitig in die Luft jagen, sondern unsere Einzigartigkeit erkennen und diese respektieren lernen. Raumfahrer berichten nach ihrer Rückkehr häufig davon, daß der Anblick der Erde aus dem All, ihre Einstellung zum Leben radikal geändert hätte. Wissenschaftler nennen dies den distanzierten Blick der Erkenntnis“, einem gemischten Gefühl aus eben dieser Einzigartigkeit des Lebens auf der Erde und der absoluten Unbedeutung „irdischer Probleme“. Ist es nicht ein wenig davon, was wir alle brauchen?

Eine verklärte und romantische Haltung, die arg nach Star Trek und ähnlichem klingt? Vielleicht, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen …

Original „veröffentlicht“ am 14.07.2005