Artikel mit dem Tag ‘Bildung’

3 Jahre, 4 Bücher, 1 Gewinnspiel

Sonntag, September 11th, 2011

Oliver Sacks, Douglas Adams, Eric Fromm und Felix Paturi, was haben diese vier Männer wohl gemeinsam? Eigentlich gar nichts mag man meinen. Und damit liegt man  auch fast richtig. Aber nur fast, denn nur dieses eine Mal kommen die vier Herren zusammen. Nur für ein Gewinnspiel, nur für eine kleine Verlosung, nur ein Mal Fortunas Lieblingsspiel. Ein ganz besonderes Glücksspiel noch dazu, denn bald jährt sich ein drittes Mal mein „Ihr Twitter-Zugang ist nun aktiv“. Zeitlich passend verlose das fünfte Mal ein Buch. Alles bereits da gewesen und doch ganz anders. (mehr …)

Buchverlosung – Teil 3

Freitag, Januar 21st, 2011

Auf ein Neues:
Zum „aller Guten Dinge sind Drei“ – dritten Mal möchte ich gerne ein Buch unter die Leute bringen. Weil es halt soviel Freude macht. Und weil es mir gefallen hat…  das Buch.  Es handelt sich um eine kleine Sammlung von Interviews mit führenden Forschern aus verschiedenen Gebieten untertitelt mit „Gespräche mit Wissenschaftlern über die Rätsel unserer Existenz“. Ist genau so spannend und vielseitig wie es klingt. Geführt wurden die Interviews von Stefan Klein, einem freien Autor aus Berlin der diese für das Zeit-Magazin führte. Selbst kaufen könnt ihr euch das Buch wenn ihr nach „Wir alle sind Sternenstaub“ von Stefan Klein fragt oder sucht. Oder ihr gewinnt es einfach hier bei mir.

Der Gewinn der aktuellen Verlosung

Hauptgewinn!

Wie könnt ihr also gewinnen? Es ist wie immer ziemlich einfach:

1.) Mir auf Twitter folgen (@zollstocker, falls dies nicht schon getan wird) und dann folgenden Satz tweeten: „Wer gewinnt bei der Verlosung vom @zollstocker? Etwa Du oder ich? http://bit.ly/dMO3R3“

2.) Nicht bei Twitter? Dann hinterlasst einfach hier einen Kommentar und beschreibt neben welchem Buch dieser Gewinn in eurem Regal stehen würde.

Mitmachen kann jeder genau 1 Mal, Dopplungen werden nur 1 Mal gezählt. Teilnahmeschluss ist Sonntag der 30.01.2011, 20:14 Uhr (weil ihr ja dann Tatort schauen müsst).

Aufgrund einiger schlechter Erfahrung bei der letzten Verlosung muss ich leider folgende Bedingungen stellen: Teilnehmen können nur natürliche Personen. Twitter-Accounts die nur sehr wenige Tweets haben und diese auch NUR für Gewinnspiele nutzen werde ich nicht berücksichtigen. Ob ein Account nun „natürlich“ ist oder nicht werde ich im Zweifelsfall selbst entscheiden. Natürlich ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Das soll ja Spaß machen hier. Durch Teilnahme an der Verlosung erkennt ihr diese Bedingungen an.

In diesem Sinne, Viel Glück, D.

UPDATE (31.01.2011):
Nachdem dieses Mal wieder ein recht ansehnliche Menge an Personen teilgenommen hat bin ich eben zur Verlosung geschritten. Mittels Zufallszahlengenerator ist als Gewinner/in gezogen wurden:
(hier bitte Trommelwirbel einfügen)
Die Twitterin @Jellytwitts hat dieses Mal gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Sie bekommt dann gleich eine Nachricht von mir.

Allen anderen Herzlichen Dank für’s mitmachen. Es wird bestimmt wieder eine Verlosung geben, also bleibt aufmerksam!

Es gibt wieder was zu gewinnen

Dienstag, Oktober 5th, 2010

Es ist wieder soweit: Ich verlose ein weiteres Mal ein nettes, kleines Buch.
Nachdem es beim letzten Mal ein Roman war, ist dieses Mal ein Sachbuch an der Reihe. Wenn man es denn so nennen mag. Eigentlich ist es viel mehr als das. Auf jeden Fall ist es eines meiner Lieblingsbücher und ich freue mich sehr darüber es jetzt an dieser Stelle verlosen zu können. Es handelt sich um das Buch

Abbildung des Preises der Verlosung

Spaziergang

„Mein täglicher Spaziergang durch das Universum“ von Chet Raymo.

In dem Buch zeigt der Physiker Chet Raymo bildhaft die Vielfalt der Natur anhand seines täglichen Fußwegs von seinem Heim zu seiner Arbeit. Dabei bringt er spielerisch selbst scheinbar unbedeutende Nichtigkeiten in einen großen, nahezu kosmischen Zusammenhang.  Nach der Lektüre wird der Leser wahrscheinlich einen erweiterten Blick für die kleinen und großen Zusammenhänge in der Welt haben. Auf jeden Fall wird es sich sicherlich nicht bei der Lektüre langweilen. Mir hat es sehr gut gefallen und ich bin sicher so kann es jedem Leser gehen. Es ist gebunden und hat noch seinen Schutzumschlag. Eine kleine Widmung wird sicher auch ihren Weg hinein ins Buch finden.

Auch dieses Mal ist das Gewinnen sehr einfach:

1. Folgt mir bei Twitter wo man mich als zollstocker kennt (ziemlich einfach)
2. Postet
„Dieses Mal möchte ich @zollstocker s Buch gewinnen, Du auch? http://bit.ly/9RP1By“
(ohne Anführungszeichen)
3. Daumen drücken! Am Sonntag (10.10.2010, 23:59 Uhr) ist Einsendeschluss. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

Natürlich kann auch ohne Twitter teilgenommen werden. Dann einfach hier einen kurzen Kommentar hinterlassen.
Jeder Teilnehmer wird nur einmal gezählt. Allen viel Glück, viel Spaß und überhaupt.

In diesem Sinne, toi toi toi – die Zweite, D.

Mal eben so nebenher

Mittwoch, Februar 6th, 2008

In einer Werbepause gefunden.
Damals bei NEON eingestellt.
Jetzt hier:

Als im Februar 2003 die Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verunglückte kamen alle sieben Astronauten an Bord ums Leben, und das bemannte Raumfahrtprogramm der NASA wurde einmal mehr in Frage gestellt. Von veralteten Maschinen war die Rede und unzureichender Sicherheit.
Das Resultat war, daß die alten Damen der Raumfahrt, die Space Shuttles, erst einmal am Boden blieben und ordentlich überholt werden sollten. Kommissionen wurden gebildet, Fehlerquellen gesucht, Verbesserungen entwickelt und manch einer sah das Programm bereits als beendet an.

Jetzt, nach zweieinhalb Jahren intensiver Arbeit sind 12 der 15 größten Sicherheitsprobleme behoben, wenn auch nur durch Modifikationen und Behelfslösungen, und das Schwesterschiff Discovery soll am Mittwoch, den 13.7., vom Weltraumhafen Cape Canaveral aus in Richtung ISS starten. Selbst im Vorfeld auftauchende Mängel scheinen diesen Start nicht mehr zu gefährden, so wie die am Dienstag aufgetretenen kleineren Schäden am Hitzeschild – eben solche Schäden gelten als Ursache der Columbia-Katasrophe – wurden in höchster Eile ausgebessert und nun stehen nach offiziellen Angaben alle Zeichen auf „GO“, solange das Wetter mitspielt.

Doch wofür das alles? Kritiker behaupten immer wieder gerne, die ganze Idee „Space Shuttle“ wäre überholt, selbst die Raumfahrt an sich sollte, berücksichtigt man die Probleme unserer Welt, ruhen und das Geld in andere Projekte fließen. Sicher, in die Raumfahrtprogrammen von NASA und ESA werden Unsummen an Geld investiert, ob bemannt oder unbemannt, aber wie ist es mit den Erkenntnissen die wir daraus gewinnen können? Überwiegen diese nicht, kann man deren Wert überhaupt vergleichen?
Die Projekte der Raumfahrt, sind solche mit unglaublichen Missionszielen und unvorstellbaren Zahlen, die eigentlich direkt aus einem Roman von Jules Verne entsprungen sein könnten. Da werden Kometen in 134 Millionen Kilometern Entfernung mit „Projektilen“ beschossen um kosmischen Staub zu untersuchen, Missionen zu fremden Planeten unternommen, und gerade vor ein paar Wochen hat die Raumsonde Voyager 1 die Grenzen unseres Sonnensystems erreicht und befindet sich jetzt in ca. 14 Milliarden Kilometern Entfernung zu unserer Sonne. Kein anderes von Menschen gebautes Objekt ist je weiter entfernt gewesen. Und auch die bemannten Missionen der NASA sind mehr als nur ein Prestige-Objekt der USA, bedenkt man das gemeinschaftliche Projekte wie die ISS oder das Hubble-Teleskop maßgeblich von den Space Shuttles abhängen.

So bleibt bei mir am Ende der Gedanke, daß die Raumfahrt ein gutes Beispiel dafür ist, daß Menschen Grenzen durchbrechen können, seien es nun technische Grenzen oder Grenzen zwischen den Menschen. Viele der Projekte sind internationale Kooperationen und die gewonnenen Erkenntnisse werden allen Menschen Einblick in das All und vielleicht auch die Entstehung des Lebens ermöglichen. Und dann eines Tages vielleicht wird es irgendwo eine berechtigte Hoffnung geben, das wir uns nicht gegenseitig in die Luft jagen, sondern unsere Einzigartigkeit erkennen und diese respektieren lernen. Raumfahrer berichten nach ihrer Rückkehr häufig davon, daß der Anblick der Erde aus dem All, ihre Einstellung zum Leben radikal geändert hätte. Wissenschaftler nennen dies den distanzierten Blick der Erkenntnis“, einem gemischten Gefühl aus eben dieser Einzigartigkeit des Lebens auf der Erde und der absoluten Unbedeutung „irdischer Probleme“. Ist es nicht ein wenig davon, was wir alle brauchen?

Eine verklärte und romantische Haltung, die arg nach Star Trek und ähnlichem klingt? Vielleicht, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen …

Original „veröffentlicht“ am 14.07.2005