Weihnachtspost -reloaded-

Weihnachtsbaumschmuck, Hbf Köln

Wer mich kennt, weiss: Ich bin nicht nur großer Weihnachtsfan, sondern auch großer „Doctor Who“-Fan und tatsächlich gibt es ein immer wieder gern genutztes Zitat aus der langlebigen britischen Sci-Serie, welches passender kaum sein könnte:


On every world, wherever people are, in the deepest part of the winter, at the exact mid-point, everybody stops and turns and hugs. As if to say,
“Well done. Well done, everyone! We’re halfway out of the dark“

Doctor Who“ Weihnachtsspecial 2010 „A Christmas Carol“; BBC

Der Erzähler spricht an dieser Stelle eigentlich eher von der Wintersonnenwende. Dem Punkt im kalendarischen und astronomischen Winter, von dem an die Tage wieder länger werden und die Dunkelheit langsam weicht. Dass sich das Weihnachtsfest ebenfalls dieser Tage feiern lässt, ist sicherlich weniger Zufall, als geschicktes über 2000 Jahres altes christliches Marketing.
Und in diesem Jahr – dem Jahr in dem alles anders istTM – scheint die Dunkelheit irgendwie schon länger anzuhalten und sich in viel mehr Bereichen unseres Alltags einzuschleichen. Auch ist jetzt – Mitte November – noch überhaupt nicht klar ob und in welcher Form wir Weihnachten oder das Jahresende feiern und begehen werden können.

Eines werden wir aber wohl können: Freude per Post verschicken!

Daher habe ich beschlossen, in diesem Jahr (nach 2012,13,14 und 16) die #Weihnachtspost wieder aufleben zu lassen. Vielleicht waren kleine Lichtblicke und nette Worte im Briefkasten nie wichtiger als in diesem Jahr.

Und wie läuft es nun ab?
Der Eine oder die Andere mag ich sich an das Vorgehen erinnern: #Weihnachtspost ist und bleibt nichts anderes als „Wichteln mit Stift und Papier“.
Bis zum 30.11.2020 könnt ihr mir eine Email mit eurer Adresse senden. An dieser Stelle sei klar gesagt: Seinen Twitter-, Facebook-, Instagramnamen ebenfalls -aber nicht ausschließlich- anzugeben ist immer sinnvoll. Nicht selten nutzt das Gegenüber diese Informationen um sich schlau zu machen, welche Worte, Texte, Gedichte (?) einem eine Freude machen könnten. Ich sammele dann die eingegangenen Adressen und verteile sie Anfang Dezember zufällig zurück an euch TeilnehmerInnen. So bekommt dann jede/r eine Adresse an die er/sie Weihnachtspost senden kann/darf/soll.

2020 – coronabedingte Anpassungen:
In den anderen Jahren war der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Bunt, besinnlich, lang, kurz, Prosa, Lyrik oder ein selbstgemaltes Bild: alles ging, Hauptsache es konnte jemanden erfreuen. Nicht selten waren es dann statt Karten oder Briefe kleine oder gößere Päckchen voller guter Sachen.

Dieses Jahr kann und möchte ich aber dazu aufrufen es vielleicht doch bei Kleinigkeiten in Schriftform zu belassen. Dies hat den einfachen Grund, dass sich niemand genötigt fühlen soll, auch nicht aus den besten Beweggründen, sich über die Maßen ins städtische Gedränge und / oder in überfüllte Postfilialen zu drängen.
Der Grundgedanke ist und bleibt dem Empänger eine kleine Freude zu machen und ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Da kommt es nicht auf den Wert oder die Größe der Sache an. Natürlich bleibt es aber im Endeffekt Jeder und Jedem selbst überlassen.


Da es ja doch irgendwie Weihnachtspost sein soll, sollte diese bis spätestens zum 17.12.2020 versendet werden, so kann man davon ausgehen, dass Jede und Jeder die Post noch rechtzeitig bekommt. Sollte es sich bewahrheiten, dass dieses Jahr Jeder und Jede und Hintz und Kuntz alles per Post verschicken muss, und die BriefträgerInnen und PaketzustellerInnen dieses Landes 24h-Schichten machen müssen, sollten man diese Zeit vielleicht auch nicht bis zum letzten Tag ausreizen.

Das Kleingedruckte Kursivgedruckt: Mit dem Zusenden eurer Adresse willigt ihr ein, dass ich diese Daten (Name, Adresse) an eine (1) anderen TeilnehmerIn weitergeben darf. Natürlich verwende ich eure Adressen nur für diese Aktion, nachdem die Adressen verteilt wurden lösche ich alle Adressen.

Also los! Sendet mir eure Adresse an
weihnachtspost@gmx.net
(Einsendeschluss ist der 30.11.2020, 23.59Uhr)

Gerne dürft ihr auch Andere ansprechen, hierher verlinken, liken, retweeten (#weihnachtspost), fleeten (der neueste überflüssige Kram), instagramen, reelen und was es sonst so noch alles gibt, denn: the more the merrier.

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