Fotoflüstern – Teil 1

„Stille Post“ oder auch „Flüsterpost“, jeder hat es als Kind gespielt, ob im Kindergarten oder auf Kindergeburtstagen. Wie eine fotografische Umsetzung dieses „Spiels“ wohl aussehen würde, das war meine Grundidee. Mit der tatkräftigen Unterstützung von 10 freiwilligen Helfern habe ich die nun rausgefunden. Es sieht spannend aus.

Nachdem die Idee für das „Fotoflüstern“ genannte Projekt geboren war, waren Helfer schnell gefunden. Einer der Vorteile des Netzwerkes von Twitter: Irgendjemand hat immer ähnliche Interessen wie man selbst. Die „Regeln“ der ganzen Sache waren schnell formuliert und leicht zu verstehen. „Du erhälst ein Bild/Foto und interpretierst dieses neu. Der nächste Teilnehmer erhält dann dieses neue Bild und interpretiert dieses usw.“, eine optische Umsetzung der akustischen Probleme die Flüsterpost zu so einem Spaß macht, besonders weil jeder Teilnehmer nur ein Bild zu sehen bekommt. Ob die Regeln auch leicht umzusetzen war? Nun, es hat sich keiner der 2 x 5 Teilnehmer beschwert und alle haben erwähnt, dass sie sehr gespannt auf die Ergebnisse sind. Also, die Bilder der ersten (zwei) Runden „Fotoflüstern“sind fertig!

Gruppe 1 – Die Mustergruppe

Startbild für Gruppe 1

Startbild für Gruppe 1 (eigenes Bild)

Gruppe 1 hat sich tatsächlich sehr aus Muster und wiederkehrende Formen eingschossen, da eine gewisse Reihe/Wiederholung auch im Anfangsbild vorhanden war. Die Reaktionskette ging dann jedoch in eine ganz andere Richtung. Die eigentlichen Bilder könnt ihr am Ende dieses Beitrags betrachten, hier nutze ich nur Ausschnitte zur Darstellung:

T01B01 – by @schwan

Der Teilnehmer @schwan von www.2acht.de sagte dazu:
„Hier ist meine – ich nenne es mal Antwort- Bild auf Deine Vorlage. Es […] letztes Jahr in Holland aufgenommen in einem Freilichtmuseum und nun der Grund für dieses Bild: Die Aufnahme machte ich […] weil ich fasziniert war von der ordentlichen Stapelung des Käses  und dass ist an sich die perfekte Antwort auf Deine Vorlage: ordentliche Präsentation der Ware bei Deinem Foto ist die „Ware“ geschützt, bei meinem muss sie offen sein und dann die unterschiedliche Gelbtöne das macht das Foto aus. Nimm den Fotos die Ware aus dem Bild, wirken sie langweilig aber mit ihr beginnt die Spannung, so ist meine Meinung.“

 

T01B02 – by @weltentummler

@weltentummler reagierte dann:
„Ich hab einfach mal die gelben (Käse)-Kreise und die Flucht aufgegriffen, wollte aber mal einen Kontrast zum weichen Käse haben.“

 

 

 

 

 

 

T01B03 – by Ina Tarantina

Als nächstes machte sich @Miss_Tarantina Gedanken:
„Das mir zugeschickte Bild hat mich sofort an alte Konsolen/PC-Spiele erinnert. Die kleinen Vierecke und die Farben. Und ich musste sofort Space Invader denken.“

 

 

 

 

T01B04 – by @jellytwitts

Jutta Westphal von junesblog.org hatte keinerlei Probleme diese Vorgabe zu verarbeiten:
„Die Idee hinter dem Bild: Videospiele = Männer spielen und wollen ihre Gegenspieler kaputt machen (ganz eng am Klischee *g), Männer mögen neben Videospielen auch noch = Autos, Autos gehen auch mal = kaputt. Daher mein Foto voller kaputter Autos :-)“

 

 

 

T01B05 – by @remaklation

Den Reigen beendete dann Markus Klamm-Ruppert mit den Worten:
„Als ich das Bild von dir gesehen habe, fielen mir sofort die verschiedenen Farben und die „ungeordnete Symmetrie“ auf. Also habe ich mir überlegt, ebenfalls etwas mit Farbe und „ungeordneter Symmetrie“ zu versuchen. Eben nun mit verschiedenen Batterien.“

 

 

 

 

Wie man sieht ist der Weg von luftiger Zuckerbäckerei zu „ungeordneter Symmetrie“ gar nicht so weit, wenn man ihn nur Schritt für Schritt geht!

An dieser Stelle möchte ich micht gerne bei allen Teilnehmer des Gruppe 1 bedanken. Es hat echt viel Spaß gemacht und ich denke die Ergebnisse sind spannend für alle. Gerne dürfen alle Teinehmer diesen Beitrag verlinken, teilen oder sich einrahmen. Nachfolgend seht ihr alle 5 Beiträge im vollen Format. Da können die Gedankengänge sehr gut nachvollzogen werden. (Blättern mit den Pfeiltasten, raus mit „esc“)

Die Bilder und Gedanken der Gruppe 2 gibt es hier.

In diesem Sinne, bleibt kreativ, D.

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