Braune Champignons auf Safran-Risotto

Heute gibt es wieder ein leckeres und farbenfrohes Rezept. Dazu gibt es eine kleine, feine Einweisung in die hohe Kunst einfache Handhabung eines Risottos. Dazu werden wir eine leckere Champignon-Pfanne aus braunen Champignons machen. Das ist nicht nur lecker, nein, es schmeckt auch noch gut. Ausserdem kann man danach behaupten man hätte auch mal mit so „exotischen“ Zutaten wie Safran und Bärlauch gekocht. Los gehts.

Ein gutes Risotto braucht vor allem eine Zutat. Diese hat schon Autoren-Nahezu-Gott Douglas Adams treffend aufgezählt: Keine Panik! Tatsächlich ist ein Risotto zuzubereiten ungefähr so schwer wie das Anziehen von Schuhen mit Klettverschluss. Nur zwei Sachen braucht man wirklich: Reis und Zeit. Und wenigstens beim Reis bekommt ein Risotto doch noch seinem unrühmlichen Ruf nach ein Sorgenkind zu sein: Risottoreis muss es sein, sprich Arborio-Reis, über den selbst Wikipedia nicht mehr zu sagen weiss, als:

Arborio (auch Avorio) ist eine Reissorte, die vor allem in der Po-Ebene Italiens angebaut wird. Sie zeichnet sich durch ein kurzes, gedrungenes, ovales Korn aus. Sie wird vorzugsweise in Risotto verwendet. Quelle Wikipedia

Notfalls soll es auch mit Milchreis (also dem Korn, nicht dem Becher) klappen, vollkommen ungeeignet ist aber Langkornreis. Glücklicherweise gibt es Risottoreis (manchmal auch Paellareis) in so ziemlich jedem gut sortiertem Supermarkt.

Zuerst eine halbe Zwiebel in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem rohen Reis in etwas Olivenöl anbraten (Menge nach Packungstext, ca. 200 g). Sobald der Reis glasig wird mit etwas Weißwein ablöschen (trocken, ca. 1 Glas). Nach und nach, d.h. in mehreren Durchgängen, ca. 3/4 Lite r Gemüsebrühe hinzufügen und bei mittlerer Hitze einkochen lassen, nachgiessen, einkochen lassen etc. Dabei den Reis immer wieder umrühren, damit er nicht anbrennt. Der Reis ist gar wenn er schön matschig ist aber einen gewissen Biss hat. Genauere Angaben stehen sicher auf der Packung.

In der Zwischenzeit ca. 400g braune Champignons putzen und vierteln. In Butterschmalz eine rote Zwiebel (in Spalten) anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, die Champignons hinzufügen und ebenfalls braten und würzen. Nach ca. 8-10 Minuten mit Weißwein ablöschen und 2-3 Blatt geschnittenen Bärlauch darüberstreuen, ein letztes Mal umrühren und 1 Minute ziehen lassen.

Wenn der Reis fertig ist die Herdplatte abstellen und ein Döschen gemahlenen Safran (gibts im Supermarkt direkt neben Gold und Platin im Gewürzregal) unterrühren. Fertig ist das leuchtend-gelbe Risotto. Risotto auf Teller anrichten und die Champignons daraufgeben. Dazu den Rest des Weißweines auch noch leeren.

Und so sieht es dann aus, oder anders, egal, schmecken solls.

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One Response to “Braune Champignons auf Safran-Risotto”

  1. Danni Says:

    Hmmmmm. Das ieht echt wahnsinnig gut aus! lecker. Und ohne Fleisch! Cool, cool! Was machen deine Sportlichen Ambitionen. Bald wieder beim Fussi dabei, oder mal Lust auf ne Altherrenrunde joggen/walken?