Archiv zu ‘Tipps&Tricks’ Category

Cocktailtour durch Köln

Samstag, Juli 23rd, 2011

Brauhaustouren sind in Köln ein alter Hut, etwas Neues muss her. Zum Beispiel die gestrige Cocktail-Tour, diese war zwar in ihrer Art nicht die Erste die stattgefunden hat, aber es war meine erste Tour und sie hat Spaß gemacht. Aber der Reihe nach:

Bei der Cocktail-Tour (Köln) geht es eigentlich darum verschiedene Bars in Köln kennen zu lernen. Gerade neue Bars versuchen sich so auf dem Markt zu etablieren, immerhin sind (Cocktail-)Bars in Köln nun wahrlich keine Mangelware. Damit die Gäste auch in die bestimmten Läden kommen, versüßen die Betreiber einem das ganze mit einem Cocktail. Dieses Jahr haben 12 verschiedene Locations mitgemacht, was auch bedeutet man konnte bis zu 12 Cocktails trinken. Und das alles für einen Ticketpreis von 18€ inklusive dem Eintritt bei den Abschlussfeiern im Kölner Nachtflug und dem La Croque. In vielen Läden waren die Cocktails etwas kleiner als die Cocktails die sonst serviert werden, auch war der Cocktail jeweils vorgegeben. Aber immerhin: Die Mischung hat gestimmt. Es war kein Cocktail doppelt und für jeden Geschmack war etwas dabei. (weiterlesen …)

Blitz(eis)post

Dienstag, Juni 28th, 2011

Auf dem Heimweg hab’ ich mich ihr ergeben: der Lust nach Eiscreme. Also rechts ran gegangen, angestellt und wenige Augenblicke später waren 3 Kugeln Eis mein. „Gejagt“ habe ich die kleinen Scheißerchen an der „früher mal Eiscafe Venezia, jetzt weiß ich den Namen nicht, aber die an der Ecke Schilling-/Neusser Strasse“- Gelateria. Über den Preis von 1€ pro Kugel kann man sich auch nicht beschweren. Die Auswahl ist mit ca. 20 Sorten groß, bleibt aber jederzeit überschaubar. Einige „look at that!“-Sorten sind auch dabei. (weiterlesen …)

Kodak ESP C315

Dienstag, April 26th, 2011

Vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit einen der aktuellen Kodak-Multifunktionsdrucker zu testen. Dazu hatten mir die netten Leute von Kodak einen ESP C315 zugeschickt, den ich vier Wochen ausgiebig genutzt habe. Hier nun ein paar Eindrücke und eine Antwort auf die Frage: Wie toll ist die vielgelobte und vielbeworbene Tinte mit Nano-Pigmenten (ihr wisst schon, die lustigen Tanzenden Menschen in ihren bunten Ganzkörperkondomen)?

Kodak ESP c315

ESP C315

Verarbeitung und Feeling
Das Paket von Kodak hat sich erstmal dadurch ausgezeichnet, dass der freundliche DHL-Mann es nicht getragen hat, sondern mit den Füßen vor sich her geschoben hat. Mein innerer, fragender Blick war aber sofort verschwunden, als ich eben dieses auf meinen Tisch hob, nein… wuchtete. Für einen Drucker war es dann doch ein recht großes und schweres Paket. Nach einem kleinen Auspackmarathon stand das traditionell schwarze Gerät auf meinem Tisch. Der Eindruck eines “hohen Gewichtes” wurde zum Eindruck eines angemessenen Gewichtes. Immerhin beherbergt der C315 nicht nur eine Druckeinheit, sondern auch einen Flachbettscanner. Trotz des hohen…, pardon, trotz des angemessenen Gewichtes erscheint das Gerät insgesamt etwas billig. Der schwarze Kunststoff fast sich nicht so elegant an wie andere,glatte Geräte. Dafür ist der Kunststoff aber dank der rauen Oberfläche griffiger. Vielleicht war Kodak dies lieber, damit das Gerät besser in der Hand liegt. Wenn man es denn trägt, was man selten macht. Weil es schwer ist. Und WLAN hat.

Funktionen, Software, Benutzerfreundlichkeit
Mit der beigefügten CD kann u.a. eine Steuerungssoftware installiert werden, auch eine recht schlanke Variante, bei der nur die nötigen Treiber und ein Statusmonitor installiert werden, ist möglich. Da das Gerät über ein WLAN-Modul verfügt muss es nicht am Platz stehen. Die Einrichtung des WLAN erfolgt über die Bedientaste und das kleine Display am Drucker, welches auch zur Betrachtung von Bilder genutzt werden kann. Alles  ist ziemlich selbsterklärend und schnell erledigt. Gut: auch die WPA-Verschlüsselung stört den Drucker nicht. Ist der Drucker im WLAN angemeldet wird er auch gleich vom Rechner (hier Windows XP) erkannt. Nach einem Probedruck wollte der Probescan aber zu erst nicht klappen. Alle Programme (Photoshop, Windows Scan-Engine und sogar die kodakeigene Software) meldeten einen Fehler. Sollte der Drucker zwar über das WLAN drucken, aber nicht auch darüber scannen? Der Kodak-Kundendienst versicherte, dass auch das Scannen über die Funkstrecke möglich sei. Zum Test habe ich also den Drucker über ein USB-Kabel verbunden und es wurden plötzlich weitere Treiber installiert (oder aktiviert). Nun ging auch das Scannen über die Funkstrecke. Anmerkung: Ärgerlich, aber leider mittlerweile Usus: Auch Kodak liefert kein USB-Kabel mit.

Drucken und Scannen
Jetzt aber: Wie druckt der C315 denn nun, und wie scannt er und überhaupt,…warum kein Fax? Zuerst mal: Die vor einigen Jahren noch „angesagte“ Variante „Drucken, Scannen, Kopieren, Faxen“ ist logischerweise fast komplett vom Markt verschwunden. Aus einfachem Grund: die wenigsten Privatpersonen/-haushalte können heute noch faxen. Über eine normale DSL-Leitung ist dies nämlich gar nicht (ohne Weiteres) möglich. Noch komplizierter dürfte es über Kabelleitungen sein.
Die anderen und eigentlichen Aufgaben erledigt der C315 aber gut, schnell und herrlich unkompliziert. Ein Foto gedruckt direkt von einer Speicherkarte (nur JPEG), ein Scan direkt gedruckt, Briefe… was man dem Gerät auch aufträgt, es erledigt die Aufgabe schnell und sauber. Besonders Fotodrucke auf 10x15cm Fotopapier machen Spaß und sind was für’s Auge. Hier wirken das hauseigene Papier von Kodak und eben die Tinte mit „Nano-Pigmenten“ sehr gut zusammen. Die Farben sind sehr knackig und selbst feine Details sind deutlich zu erkennen. Natürlich bleibt aber der optische Eindruck eines Tintenstrahldruckers. Mit einem (ebenfalls Kodak) Fotoausdruck aus dem hiesigen Drogeriemarkt kann das Foto aus dem C315 nicht mithalten. Aber das ist wohl auch nicht das Ziel. Ausdrucke von Text- und Text-Foto Seiten sehen ebenfalls sehr gut aus und kommen angenehm schnell aus dem Drucker. Insgesamt sehr zufriedenstellende Ergebnisse für einen Drucker in der Preisklasse. Störend ist allerdings, dass das Gerät insgesamt recht laut ist. Sowohl beim Scannen als auch beim Drucken hört man den C315 auch noch einen Raum weiter deutlich. Besonders das klappernde Geräusch stört dabei, da es sich förmlich billig anhört. Beim ersten Druck hatte ich ein wenig Angst das Gerät fällt mir auseinander. Ist es aber nicht.
Die Scans überzeugen weitgehend. Das Gerät scannt sehr schnell und detailreich. Einzig die Farben wirken etwas blass, bzw. zu kalt. Das Scannen von Dias oder Negativstreifen ist nicht möglich.
Gut: Schnell mal eine Kopie erstellen oder ein Foto ausdrucken funktioniert auch wenn der PC/Mac nicht eingeschaltet ist, ebenso kann gescannt werden, die Bilddatei kann dann auf einer Speicherkarte gespeichert werden.

Fazit
Der Kodak ESP C315 ist ein grundsolides Gerät, welches seine selbstgestellten Aufgaben im Großen und Ganzen gut bis sehr gut erledigt. Scannen, Drucken und Kopieren gehen schnell und einfach, eingebautes WLAN ist eine tolle Sache in diesem Bereich und erlaubt das Auslagern des Geräts an einen anderen Platz. Ohne es getestet zu haben, gehe ich davon aus, dass der Drucker auch von mehreren Rechnern angesteuert werden kann. Kodak wirbt außerdem mit der großen Reichweite der Tinten und dem damit verbundenen niedrigen Druckpreis. In der Testzeit konnte ich dies nicht prüfen, dafür habe ich zu wenig Tinte verbraucht. Die Patronen sind im Handel aber definitiv günstiger als z.B. Patronen des Konkurrenten HP. Insgesamt kann ich also sagen: Der Drucker mag vielleicht keine Offenbarung sein, die Ergebnisse sind zwar gut, setzen sich aber jetzt nicht sonderlich von der Konkurrenz ab. Aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt in jedem Fall und daher ist der C315 für den normalen Benutzer wohl als Kauftipp anzusehen.

Info: Die Typenbezeichnung ESP C315 beschreibt ein Modell welches exklusiv bei einigen Saturn- und MediaMarkt-Filialen erhältlich ist. Nach Angaben von Kodak ist das Gerät aber technisch identisch mit dem ESP C310. Dieses Gerät ist zurzeit bei Amazon für ca. 88€ erhältlich (Stand 26.04.2011). Zum Angebot bei Amazon

Es gibt Kuchen

Mittwoch, März 16th, 2011

Premiere: Ein Kuchenrezept von mir. Noch eine Premiere: Ich habe es noch nie ausprobiert und getestet bevor ich es verbreite. Uuuuund noch eine Premiere: Es gibt diesen Kuchen (noch) gar nicht, es ist ein theoretisches Rezept, entstanden, herangereift und vollendet in meinem kleinen Kopf. Angefangen hat es mit einem kleinen Scherz der schnell zu einem leckeren Hirngespinst herangewachsen ist. Da es sich nur um ein „theoretisches“ Rezept handelt gibt es keine Mengenangaben, keine Zeitangaben und auch keine Garantie ob es funktioniert und/oder schmeckt. Aber es klingt verdammt lecker.

Der Boden
Der Boden besteht in diesem Traum aus Schokokeksen. Diese müssen zerbröselt werden. Dazu füllt man sie am Besten in einen Gefrierbeutel und nutzt ein Nudelholz oder eine Flasche zum zerkleinern. Keine Angst, es ist besser die Stückchen werden zu klein als dass sie die einzelnen Brocken noch zu groß sind. Nur so kann der Boden nachher genügend Flüssigkeit aufnehmen.
Die Kekskrümel in eine Schüssel geben und mit etwas zerlassener Butter (oder einem veganen Ersatzfett) zu einer teigähnlichen Masse vermengen. Diese nun in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und einen gleichmäßigen Boden formen. Dieser sollte ca. 1,5cm bis 2cm dick sein und mit einem Löffel angedrückt werden. Am besten sorgt man dafür dass der Boden am Rand ca. 0,5 cm höher ist. Den Boden in den Kühlschrank stellen.

Das Topping
Für eine normale Springform braucht man wahrscheinlich ca. 500g Erdbeeren. Diese sollten schön rot und süß aber noch recht fest sein. Die Beeren halbieren und in eine Schüssel geben. Mit etwas Zucker, dem Mark einer halben Vanillieschote und einem Schuss Lavendelblütensirup vermengen. Ca. 20 min durchziehen lassen.
Danach die Erdbeerhälften auf dem (kalten) Boden verteilen. Den Saft aufbewahren, er wird später noch gebraucht. Dabei auf eine schöne Optik achten. Nach Wunsch können die Erdbeeren noch mit rotem Tortenguss fixiert werden. Bei der Zubereitung von diesem ebenfalls etwas Wasser durch Lavendelblütensirup ersetzen. Gegebenenfalls den Tortenguss im Kühlschrank fest werden lassen.

(Meiner Meinung nach sollte dieser Kuchen auch ohne Tortenguss funktionieren, gerade die Vegetarier und Veganer dürfte dies interessieren.)

Nun noch einen halben Becher Mascarpone mit etwa einem halben Becher süßer Sahne und etwas Puderzucker zu einer dicken Masse verrühren, welche nicht zu flüssig sein darf. Diese gleichmäßig auf den Erdbeeren verteilen. Abschließend den übrigen Erdbeersaft mit Puderzucker und etwas Zitronensaft verrühren und damit das Mascarpone-Topping verzieren.

ErdbeerenCookiesCream

Lecker? Das zeigt die Praxis!

Und, wer probiert diesen Kuchen mal aus und berichtet darüber? Theoretisch kochen macht auf jeden Fall schon mal Spaß, da man sich intensiv mit den zu erwartenden Geschmacks(kombinationen) auseinandersetzen muss. Diesen Kuchen würde ich aber jetzt gerne auch praktisch zubereiten und vor allem essen.

In diesem Sinne, wohl bekommt’s, D.

Bildnachweis:
Mascarpone,Erbeeren,Cookie

 

Chocri – Meine Schokolade

Sonntag, März 6th, 2011

Mein Müsli, mein Urlaub und jetzt auch MEINE Schokolade. Der Internetdienst www.chocri.de bietet jedem die Möglichkeit sich eine eigene Schokolade nach einigen Vorstellungen zu kreieren. Nach der geschenklichen Übergabe eines Gutscheins konnte ich den Dienst direkt mal testen.

Ohne Anmeldung kann man sofort loslegen und seine ganz eigene Schokolade zusammenstellen.
Dabei stehen neben 4 Grundschokoladen (dunkle (Bio), weiße (Bio), Vollmilch (Bio) und Vollmilch auf weißer Schokolade) über 70 weitere Zutaten aus den Bereichen Gewürzen, Nüsse, Extras und anderen zum mischen und verfeinern zur Verfügung. Laut chocri.de können so mehr als 10 Milliarden Kombinationen erstellt werden. Natürlich ist es in ein reines Rechenspiel, aber es liest sich gut.  Insgesamt können zu jeder Schokolade 5 Zutaten hinzugefügt werden. Der endgültige Preis für die einzelnen Tafeln richtet sich nach eben diesen. Die Schokolade  selbst kostet 1,90€ (weiße, dunkle und Vollmilchschokolade) bzw. 2,90€ für die gemischte Schokolade. Nach oben hin kann die Tafel auch bis zu 12€ mehr und mehr kosten. (ohne Versand)

Meine Schokolade von Chocri

Meine Chocri

Der Shop
Die Seite und der Shop sind gut aufgeräumt und leicht verständlich. Grundschokolade ausgewählt und dann Schritt für Schritt die Zutaten hinzugefügt. Dabei kann man hin- und herspringen ohne dass die Kreation verloren geht. Einzig das Löschen einer Zutat aus der Tafel ist zwar einfach aber muss erstmal gefunden werden. Zu beachten ist jedoch dass die Mindestbestellmenge im Moment (Stand März 2011) bei zwei Tafeln liegt, unabhängig vom Warenwert. Außerdem können Gutschein-Codes erworben werden. Lobenswert: Man kann gleich im Shop auch eine Spende an den Verein DIVKinder tätigen. Hierzu stehen Beträge zw. 50cent und 5€ zur Verfügung. Chocri selbst spendet IMMER ein paar Cent des Bestellwertes. Ab 30€ ist der Versand kostenfrei, davor kostet er 3,90€. Bezahlt werden kann per Vorkasse, Rechnung, PayPal und “Überweisung sofort”.

Meine Schokolade von Chocri

Pistazien und Meersalz

Der Versand
Der Versand kann an jede Adresse in Deutschland, Österreich, Benelux, Liechtenstein und Frankreich erfolgen. Für Bestellungen aus den USA oder UK stehen Partnerseiten .com und .uk zur Verfügung. Außerdem ist innerhalb von Deutschland auch ein Versand an eine Packstation möglich. Die Lieferzeit kann je nach Auslastung bis zu 14 Tage dauern, mit einem Premiumaufschlag (weitere 3,90€) wird der Versand beschleunigt. Lobenswert: Wird das angekündigte Datum nicht eingehalten bekommt der Kunde eine 5€ Gutschrift. Meine Lieferung von 2 Tafeln war innerhalb von 7 Tagen bei mir angekommen.

Die Schokolade
Um diese geht es ja immerhin, also, wie ist die Schokolade von chocri.de? Getestet habe ich meine eigene Kreation: Eine dunkle Schokolade mit Meersalz und Pistazien. Die Grundschokolade ist sehr lecker und angenehm bitter. Der Schmelz stimmt. Die Tafel ist etwas über einen cm dick und macht daher einen wirklich hochwertigen, edlen Eindruck. Die Zutaten sind in die Unterseite der Tafel eingelassen und halb darin versunken. Die Testschokolade schmeckt sehr gut und hochwertig. Die Pistazien machen einen sehr guten Eindruck, die Salzkristalle haben eine angenehme Größe. Leider werden die Zutaten scheinbar in die Schokomasse gegeben, nachdem diese in die Form gegossen wurde. Die schwereren Zutaten wie Pistazien sinken angenehm tief ein, das leichte Salz ist nur oberflächlich verteilt und kann so nicht in der ganzen Schokolade geschmeckt werden.

Meine Schokolade von Chocri 03

Lecker!

Fazit
Die Möglichkeit auf chocri.de seine eigene Schokolade herzustellen ist eine gelungene Idee und sorgt für Genuss und -wenn man will-  sehr individuelle Geschenke. Die Zutatenliste deckt sehr viele Bereiche ab und soll noch weiter ausgebaut werden. Der Geschmack stimmt, der Service und der Versand sind einfach spitze. Einzig die Zubereitung könnte noch optimiert werden. So sollten leichtere Zutaten (wie z.b. das Salz) unter die Masse gemischt statt nur drauf gestreut werden. Insgesamt kann ich nur zum Ausprobieren anregen.

In diesem Sinne, Genuß ist was Ihr daraus macht, D.

Hinweis: Es handelt sich hier um eine Momentaufnahme und die Meinung zu einer ganz speziellen Tafel aus dem Hause cocri.de. Dieser Bericht ist natürlich unentgeldlich und ohne Anregung von chocri.de entstanden. Ausserdem bekomme ich nicht nur kein Geld, sondern auch keine kostenlose Schokolade dafür,…. befürchte ich.