Heidelberg, jede Reise wert

“Ich sah Heidelberg an einem völlig klaren Morgen, der durch eine angenehme Luft zugleich kühl und erquicklich war. Die Stadt in ihrer Lage und mit ihrer ganzen Umgebung hat, man darf sagen, etwas Ideales.” 
Johann W. von Goethe, 1797

Letztes Wochenende verbrachte auch ich in der kleinen, feinen Universitätsstadt am Neckar, in Heidelberg. Gut 250km südöstlich von Köln hinter Tälern und Bergen… und vor allem in einem Funkloch gelegen. Dieses begrüßte mich nämlich als erstes Zweites nachdem ich aus dem Zug gestiegen war. Der eigentlich eine S-Bahn aus Manheim war und nicht ein IC wie auf meinem Ticket vermerkt. (Doch dies ist eine andere Geschichte und soll an einer anderen Stelle erzählt werden). Immerhin war ich über diesen Umweg angekommen, und das sogar früher(!), wurde stürmischst begrüßt, die Sonne schien und ein wunderschönes Wochenende sollte erst beginnen. Das erwähnte Funkloch war dann auch ein technisches Problem im gesamten Gebiet und erlaubte mir mich ganz auf Heidelberg, seine Sehenswürdigkeiten und natürlich meine charmante Begleitung/Fremdenführerin/kchchchch zu konzentrieren. Durchgehend Sonnenschein und angenehme Temperaturen taten ihr übrige, dass ich mich sofort und nachhaltig wohl fühlte.

Und ich muss sagen: Ähnlich wie Goethe bin ich durchaus angetan von Heidelberg. Die kleinen Gassen und altertümlichen Häuser der Altstadt sind heimelig und gemütlich, der Neckar fließt äußerst gemächlich hindurch, und “das Schloss” die Burg überragt als Höhepunkt das ganze Tal. Unmengen an Möglichkeiten Fotos zu mache oder einfach die Seele baumeln zu lassen. Und: Die Heidelberger scheinen eine kaum zu stillende Lust auf Eiscreme zu haben! Und Schokozeugs!!
Bekanntlich sagt aber ein Bild mehr als 1000 Worte, daher kann man sich hier die Bilder aus Heidelberg anschauen:
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(oder alle Bilder hier)
Ob die Stadt ihren Charme auch bei schlechtem Wetter, Regen und dunklen Wolken behält werde ich demnächst rausbekommen. Denn, soviel ist sicher, ewig wird dieses spätsommerliche Wetter nicht halten. Leider. Aber wie heißt es so schön: Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Zauber. Auf jeden Fall hat mir ein kleiner Tapetenwechsel gut getan und Lust auf mehr gemacht. (Nächstes Mal verliere ich aber hoffentlich nicht wieder eines meiner Objektive!)

In diesem Sinne, reist, und sei es nur das Wochenende, D.

Eine kleine Anmerkung in eigener Sache:
Tatsächlich habe ich im Park des Schlosses mein Canon-Objektiv liegen lassen und später nicht mehr wieder gefunden. Auch ein Aufruf bei Twitter und Facebook, sowie die Nachfrage an allen Stellen in der Umgebung ergaben nichts. Nun fehlt mir also neben meinem „Immerdrauf“-Objektiv auch mein geliebtes 50mm/1.8. Wenn es also eines Tages weinend vor eurer Tür stehen sollte,…schickt es bitte heim zu mir.

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